Deckblatt: White Whale Score 719 von 1000, Bewertung „Gut“, Belegquote 81 Prozent, keine kritischen Ausfälle, 437 Euro entgangener Umsatz im Monat, Rang 1 von 7.
White Whale Score

Eine Website, nachgerechnet auf 1000 Punkte.

Zehn Kategorien, 106 Kriterien, und neben jedem Punkt der Beleg, aus dem er stammt. Was nicht gemessen werden konnte, fliegt aus der Rechnung und wird als Zahl daneben gedruckt. Wir haben mit dem eigenen Auftritt angefangen und zeigen das Ergebnis vollständig.

Warum es das gibt

Webdesign verkauft jeder. Woran erkennen Sie gutes?

Sie holen drei Angebote ein. Alle drei zeigen schöne Bildschirmfotos, alle drei nennen dieselben Wörter: modern, schnell, suchmaschinenoptimiert. Zwei Jahre später steht die Seite online und das Telefon klingelt nicht. Woran hätten Sie das vorher erkennen sollen?

Die üblichen Werkzeuge helfen dabei nicht. Sie prüfen ehrlich, was sie prüfen können, und beantworten die eigentliche Frage nicht. Eine Seite kann jede technische Prüfung bestehen und trotzdem für keinen einzigen Begriff auffindbar sein, für den sie gebaut wurde. Genau das war bei uns der Fall, und der Abstand betrug 281 Punkte.

Also haben wir eine Bewertung gebaut, die diese Frage stellt: Tut diese Website ihre Arbeit? Zehn Kategorien mit vorher veröffentlichten Gewichten, ein Beleg an jedem Punkt, sieben Ausschlussgründe, die sich nicht wegrechnen lassen. Kein Gefallen, kein Eindruck, keine Note für Mühe.

Der Riss

Dieselbe Seite, am selben Tag zweimal gemessen.

Lighthouse, 29. August 2026
100 / 100 / 100

Zugänglichkeit, SEO, Best Practices. 52 von 52 Prüfungen bestanden.

281Punkte Abstand
Search Console, dieselben 28 Tage
2 Klicks

12 Impressionen insgesamt. Für die vier Begriffe, für die die Seite gebaut wurde: null.

Lighthouse lügt nicht. Es prüft gewissenhaft 52 Dinge, die es prüfen kann, und die waren in Ordnung. Nur beantwortet keine davon die Frage, ob die Seite ihre Arbeit tut. Zwischen „sauber ausgezeichnet“ und „erfüllt ihren Zweck“ lagen an diesem Tag 281 Punkte. Dieser Abstand ist der Grund für den ganzen Rest dieser Seite.

Aufbau

Drei Schichten statt einer Zahl.

Eine einzelne Note lässt sich nicht bestreiten und deshalb auch nicht prüfen. Der Bericht liefert drei Ergebnisse, die unterschiedlich hart sind, und sagt bei jedem dazu, wie hart es ist.

01Beleg
719 / 1000

Was gemessen wurde

Der Punktwert. Jeder Punkt hängt an einem Artefakt, das sich erneut hervorholen lässt: ein Antwortheader, ein API-Ergebnis, ein gerechnetes Kontrastverhältnis. Sätze wie „wirkt aufgeräumt“ bringen keinen einzigen Punkt.

02Preis
437 € / Monat

Was es kostet

Entgangener Umsatz, nur aus der Sichtbarkeitslücke. Neun Rechenzeilen stehen einzeln im Bericht, drei davon sind Annahmen und als solche gekennzeichnet. Setzt man die Abschlussquote auf 15 Prozent, halbiert sich der Betrag. Das soll man nachrechnen können.

03Rang
1 von 7

Wo Sie stehen

Platz im Feld, gemessen an elf Signalen, die sich bei einem fremden Auftritt ohne Zugang zu dessen Daten identisch erheben lassen. Das ist ausdrücklich nicht der ganze Score, sondern der von außen fair vergleichbare Teil davon.

Belegquote

Ein Bericht darf nicht besser aussehen, weil er weniger prüft.

Jede Bewertung hat dieselbe Schwachstelle: Was passiert mit einem Kriterium, das sich nicht messen ließ? Zieht man Punkte ab, bestraft die Note die Lücken im Werkzeugkasten des Prüfers. Zieht man nichts ab, bläht sich das Ergebnis auf.

Der White Whale Score nimmt Unmessbares aus dem Nenner und druckt den gemessenen Anteil als eigene Zahl neben den Punktwert. 719 von 1000 bei einer Belegquote von 81 Prozent heißt: 19 Prozent der möglichen Punkte konnten wir nicht prüfen, und auf dem Deckblatt steht, welche. Der Abschnitt „was nicht geprüft wurde“ ist damit keine Fußnote mehr, sondern Teil der Rechnung.

Bei uns kosten zwei fehlende Quellen allein 33 Punkte Belegquote: Google-Felddaten und eine Quelle für das Linkprofil. Das steht im Bericht, weil es unser Problem ist und nicht das der geprüften Seite.

erreichte Punkte
messbare Punkte
Belegquote 81 %
gemessen
Ein Werkzeug hat den Wert ermittelt.
abgeleitet
Aus Gemessenem gefolgert, die Frage selbst nicht direkt erhoben.
menschlich
Ein benannter Mensch hat entschieden, die Begründung steht dabei.
nicht gemessen
Raus aus dem Nenner. Weder Punkt noch Abzug.
nicht anwendbar
Gibt es hier nicht. Ohne Formulare kein Kriterium über Formulare.
Zehn Kategorien

Die Gewichte stehen vorher fest.

Innerhalb jeder Kategorie ergeben die Kriterien genau 100, die zehn Gewichte zusammen genau 1000. Beides prüft ein Skript bei jedem Lauf nach. Welches Profil gilt, wird vor der Messung festgelegt und im Bericht abgedruckt, damit die Verteilung nicht nachträglich zum Ergebnis passend gemacht werden kann.

Profil

Handwerk, Kanzlei, Praxis, Agentur. Gefunden werden entscheidet.

KategorieGewichtUnser WertBelegquote
01Indexierung und Auffindbarkeit
140
6795 %
02Geschwindigkeit
120
6372 %
03Zugänglichkeit
90
9766 %
04Visuelle Qualität
90
7184 %
05Inhalt und Botschaft
120
8092 %
06Bedienung
90
9278 %
07Sicherheit und Datenschutz
100
6662 %
08Code und Architektur
70
7392 %
09Betrieb und Auslieferung
80
6290 %
10Vertrauen und Legitimität
100
5273 %
Σ1000719 / 100081 %

Die Spalte „Unser Wert“ zeigt unseren eigenen Auftritt am 29. August 2026, Profil „Lokaler Dienstleister“. 52 von 100 bei Vertrauen und Legitimität ist der schwächste Wert der Tabelle. Er steht hier aus demselben Grund, aus dem er im Bericht steht.

Kritische Ausfälle

Manches lässt sich nicht wegrechnen.

Eine schöne Seite, die nicht auffindbar ist, ist keine gute Seite mit einem Problem. Sie ist eine Seite, die ihre Arbeit nicht tut. Sieben Zustände setzen deshalb einen Deckel auf das Ergebnis, und zwar nach der Rechnung: 780 Punkte, aber nicht indexierbar, ergibt 400. Greifen mehrere, gilt der niedrigste.

  • Seite nicht indexierbar400
  • Hauptsprachversion nicht indexiert550
  • Seite öffnet auf dem Telefon nicht400
  • Kein HTTPS oder defektes Zertifikat450
  • Pflichtangaben fehlen600
  • Geheimnisse im Client oder Repository300
  • Formulare senden unverschlüsselt350

Alle sieben geprüft, keiner ausgelöst — der Grund, warum auf unserem Deckblatt „keine“ steht.

Die Skala

  • 900–1000ReferenzKeine Fehler. Nur noch Wachstum.
  • 800–899StarkArbeitet, wie sie soll.
  • 700–799GutSpürbare Lücken, keine davon kritisch.
  • 600–699BrauchbarFunktioniert, verliert aber an bestimmten Stellen Kunden.
  • 450–599SchwachSystemische Probleme. Ein Arbeitsprogramm ist nötig.
  • 300–449MangelhaftErfüllt ihren Zweck nicht.
  • 0–299DefektNeubau ist günstiger als Reparatur.
Prüfstand

Der Bericht prüft sich selbst.

Ein Werkzeug, das man nicht gegen bekannte Wahrheiten geprüft hat, ist Lighthouse, nur selbst gebaut. Beim Bau gab unser Kontrastskript 89 Verstöße aus; alle 89 waren Fehler des Skripts, weil Tailwind Farben in oklab liefert und die Mathematik für RGB geschrieben war. Nach der Reparatur: ein echter Verstoß bei 104 geprüften Elementen. Seither läuft kein Bericht ohne drei Tore.

01

Daten

Summen stimmen, jede Belegklasse ist bekannt, kein Wert liegt über seinem Maximum. Vor allem: kein Punkt ohne Artefakt. Einträge wie „gut“ oder „in Ordnung“ werden als Urteil zurückgewiesen, nicht als Beleg angenommen.

02

Rechnung

Der Punktwert wird von einer zweiten, unabhängigen Umsetzung derselben Formel nachgerechnet, die keine Zeile vom Berichtsgenerator übernimmt. Weichen beide ab, wird nichts gedruckt. Die Deckel greifen hier und erst nach der Rechnung.

03

Ansicht

Ein Fingerabdruck über Stylesheet und Seitenfolge, dazu eine echte Messung im Browser: keine Seite darf über ihren Satzspiegel laufen. Liefert die Messung kein Ergebnis, gilt der Bericht als ungeprüft und geht nicht raus.

Ein Selbsttest beschädigt die Daten anschließend auf zehn verschiedene Weisen und verlangt, dass jede einzelne auffliegt. Ein Tor, das nie auslöst, ist Dekoration und keine Prüfung.

Wie der Bericht entsteht

Gemessen von Werkzeugen, verantwortet von einem Menschen.

Ein Mensch legt den Auftrag fest, besorgt die Zugänge und bestimmt das Profil. Werkzeuge und KI erheben die Werte und rechnen. Ein benannter Mensch prüft das Ergebnis, unterschreibt es und haftet dafür.

Das steht hier, weil ein Bericht, der nach Handarbeit aussieht, wo Skripte gemessen haben, ein falsches Bild vermittelt. Uns ist lieber, Sie wissen genau, was Sie in der Hand halten.

Unser eigener Bericht

Wir fangen bei uns an.

Alle 21 Seiten der Veröffentlichungsfassung vom 29. August 2026, ungekürzt. 719 von 1000, Belegquote 81 Prozent, 437 Euro entgangener Umsatz im Monat und eine 52 bei Vertrauen. Wer eine Bewertung verkauft, ohne die eigene zu zeigen, verkauft eine Meinung.

Seite 17 zeigt echte Messwerte echter Mitbewerber. Die Namen sind in dieser Fassung durch „Anbieter A“ bis „Anbieter F“ ersetzt: ohne Erkennbarkeit greift § 6 UWG über vergleichende Werbung nicht, die Zahlen bleiben unverändert. Namentlich steht der Vergleich nur im Kundenbericht.

Das Feld haben wir selbst zusammengestellt: sechs Agenturen aus Ulm und Umgebung, gemessen an elf öffentlich abrufbaren Signalen, einseitig, an einem Stichtag. Das ist kein Marktanteil und keine Aussage über die Arbeit, die diese Anbieter für ihre Kunden leisten. Jeder Genannte bekommt auf Anfrage die Rohdaten seiner Zeile.

Was Sie damit tun dürfen

Der Bericht, seine Texte, Tabellen und die Gestaltung gehören uns. Nachdruck, Veröffentlichung und Verwendung im eigenen Angebot nur mit unserer schriftlichen Zustimmung; das Zitatrecht bleibt davon unberührt. „White Whale Score“ ist unser Kennzeichen und steht nur über Berichten, die wir erstellt haben. Die Methode selbst haben wir absichtlich veröffentlicht: Ihre eigene Seite danach zu messen, ist ausdrücklich erlaubt.

Ihre Seite

Sagen Sie uns, was wir messen sollen.

Drei Angaben genügen für ein Angebot. Der Knopf öffnet WhatsApp mit einer fertig geschriebenen Nachricht, die Sie vor dem Senden noch lesen können — es wird nichts an uns übertragen, bevor Sie selbst senden.

Was ist die Seite?

Bestimmt die Gewichte der zehn Kategorien.

Welche Zugänge können Sie geben?

Jeder fehlende Zugang kostet Belegquote, nicht Punkte. Ohne alles geht es auch, der Bericht sagt dann, wie viel er nicht sehen konnte.

Das Formular arbeitet nur in Ihrem Browser. Ihre Eingaben werden zu einer Nachricht zusammengesetzt, die Sie selbst absenden.

FAQ

+Was kostet der White Whale Score?

Als eigenständige Prüfung fragen Sie ihn an, der Preis hängt vom Umfang der Seite ab. In unseren Tarifen ist er enthalten: im Basic-Tarif, und über den Basic-Umfang auch in Premium und Scale.

+Warum 1000 Punkte und nicht 100?

Weil zehn Kategorien mit eigenen Gewichten sonst auf Nachkommastellen zusammenschrumpfen. Auf 1000 Punkten bleibt sichtbar, dass Auffindbarkeit bei einem lokalen Dienstleister 140 Punkte wiegt und Code 70.

+Ist das nicht einfach Lighthouse mit anderem Namen?

Nein, und das lässt sich an einer Zahl zeigen: Am 29. August 2026 gab Lighthouse unserer Startseite 100, 100 und 100. Der White Whale Score gab derselben Seite am selben Tag 719 von 1000. Lighthouse prüft, ob eine Seite richtig gebaut ist. Der Score prüft, ob sie ihre Arbeit tut.

+Wie lange dauert eine Prüfung?

Die Erhebung selbst ist ein Arbeitstag. Das Messfenster wird im Bericht abgedruckt, weil Werte aus verschiedenen Fenstern sich nicht vergleichen lassen.

+Werden Mitbewerber namentlich genannt?

Im Bericht an Sie ja, mit gemessenen Werten und ohne ein einziges bewertendes Wort. In jeder Fassung, die öffentlich wird, stehen dort „Anbieter A“ bis „Anbieter F“. Jeder Genannte kann die Rohdaten seiner Zeile anfordern und einen Fehler binnen 14 Tagen berichtigen lassen.

+Kann ich meine Seite nach der Methode selbst messen?

Ja. Die Methode ist veröffentlicht, damit man sie nachprüfen kann, und Sie dürfen sie auf Ihre eigene Seite anwenden. Was Ihnen nicht zusteht, ist unser Bericht als Vorlage und unser Name über Ihrem Ergebnis.

+Was passiert nach dem Bericht?

Der Bericht enthält ein Maßnahmenteil, in dem jede Zeile den Gewinn in Punkten trägt: Das Skript setzt versuchsweise den Höchstwert in ein Kriterium ein und rechnet den ganzen Score neu. Sie sehen also, was eine Reparatur bringt, bevor Sie sie beauftragen — bei uns oder bei jemand anderem.